Wahlärztin

Eine Wahlärztin ist eine niedergelassene Ärztin, die in keinem Vertragsverhältnis mit einer Krankenkasse steht.

Das Honorar wird vorerst privat in der Ordination bezahlt, dafür erhält der/ die PatientIn eine Honorarnote als Bestätigung, die anschließend bei der Krankenkasse, bei der man sozialversichert ist, zur Kostenrückerstattung eingereicht werden kann.

In der Regel bekommen Sie bis zu 80% des Betrages, den die Kasse einem Vertragsarzt für die gleiche Leistung bezahlt hätte (was nicht automatisch 80% des Wahlarzthonorares entspricht), rückerstattet.
Ein Großteil der  Privatversicherungen erstatten 100% der erbrachten wahlärztlichen Leistung zurück bzw. je nach Vertragsbedingungen den Selbstbehalt, der Ihnen nach Rückerstattung durch die Krankenkasse noch bleibt.

Wahlarztrezepte werden von den Apotheken ohne umständliches Umschreiben lassen wie Kassenrezepte akzeptiert, genauso wie Zuweisungen an verschiedene Institute wie Laboratorien oder Radiologische Institute. Diese Leistungen werden auch von der Krankenkasse bezahlt, wenn sie die Zuweisung wie auch bei einem Vertragsarzt für gerechtfertigt hält. Sie müssen also keine Unannehmlichkeiten in Bezug auf vorherige Bewilligungen von Routineuntersuchungen erwarten.

Das Spektrum der Tätigkeiten einer Wahlärztin für Allgemeinmedizin entspricht dem eines Hausarztes, angefangen bei einem ausführlichen Anamnesegespräch über Art und Dauer der Beschwerden, genauer
körperlicher Untersuchung, Beratung und medikamentöser Therapie, Visiten, Krankenstandsmeldungen,
Infusionen und Injektionen über Impfungen, Nahtentfernungen und Wundversorgung, Vorsorgeuntersuchungen, Interne Mutter-Kind-Pass Untersuchungen in der 17.-20.SSW sowie Einstellung medikamentöser Dauertherapie und Überweisungen.

Die Vorteile beim Besuch einer Wahlarztordination sind exakte Terminvereinbarungen und dadurch keine bzw. nur kurze Wartezeiten, sowie eine individuelle und persönliche Betreuung und Beratung, für die ich mir als Ihre behandelnde Ärztin ausreichend Zeit nehmen kann.